Willkommen beim MSC Hermannsdenkmal e.V.
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Horst Kespohl 4 Gesamtsiege – bestes Ergebnis seiner Rennkarriere

Der NATC Sprint in der Motorsportarena Oschersleben ist bereit für die Saison 2024! Mit einem vollen Starterfeld von 33 genannten Fahrern war alles vorbereitet für den Auftakt und tolles Racing vom 09. bis 10.3.2024.

Die Trainingssession und das Qualifying am Samstagmorgen konnten unter kalten, aber trockenen Bedingungen stattfinden. Allerdings machten Horst Kespohl die kalten Reifen und Witterung ein wenig zu schaffen und so musste er im ersten Rennen dem Aston Martin Vantage GT4 vom Team Mücke Motorsport die Pole Position überlassen. Aber schon beim Start konnte Horst Kespohl an dem Aston Martin vorbeiziehen und er behauptete seine Führung bis ins Ziel. Obwohl es in der letzten Runde nochmal knapp wurde, denn ein BMW konnte bis auf 0,72 Sekunden an den Ferrari 488 heranfahren.

Je höher die Temperaturen wurden, desto souveräner fuhr Horst Kespohl mit seinem Ferrari dem Feld davon. Im zweiten Rennen am Samstag gab es ein Start-Ziel-Sieg.

Am Rennsonntag standen noch 23 Fahrzeuge bereit, die das Qualifying absolvierten und für zwei weitere Sessions bereit standen. Auch im 3. Qualifying stellte Horst Kespohl seinen 488 mit einer Rundenzeit von 1.32.338 auf die Pole. Mit fahrerischem Können und maximaler Geschwindigkeit konnte er diese Position im 3. Rennen mit einem Vorsprung von rund 25 Sekunden auf den zweitplatzierten BMW M4 GT4 ins Ziel bringen.  Auch im 4. Rennen des Wochenendes war Horst Kespohl wieder ganz vorne im Starting-Grid zu finden. Nach einem Einschlag eines Opel Corsa OPC wurde das Rennen erst kurz unter Code 60 weitergeführt, bevor es zu einer Unterbrechung des Laufes kam. Sieben Minuten vor Ende konnte das Rennen wieder aufgenommen werden. Horst Kespohl konnte wie schon am ganzen Wochenende mit einer Top-Platzierung und damit dem ersten Platz glänzen. Hinter ihm befand sich diesmal der Aston Martin GT 4 auf dem zweiten Platz und ein BMW  auf Rang drei.

Somit ging ein phänomenales Rennwochenende mit 4 Rennen und 4 Gesamtsiegen erfolgreich zu Ende. Mal sehen, wie es beim nächsten Rennen vom 19. bis 21.4. am Hockenheimring läuft.

Der MSC Hermannsdenkmal e.V. besucht das OWL-Racing-Team

Mitglieder des MSC hatten auf Vermittlung unseres Clubmitglieds Professor Dr. Ing. Horst Meier am 15. Februar 2024 Gelegenheit, das OWL-Racing-Team im InnovationsSPIN der TH OWL in Lemgo zu besuchen. Das Team besteht aus Studierenden der TH OWL, welches bereits seit Jahren an der „Formula Student“ teilnimmt, wo innerhalb eines Jahres ein Formel-Rennwagen nach vorgegebenem Reglement entworfen, konstruiert und gebaut werden muss. Europa- und sogar weltweit nehmen hunderte Teams an dem Wettbewerb teil und treten mit ihren Rennwagen gegeneinander an. Während anfangs noch Verbrenner zum Einsatz kamen, ist nunmehr der Elektroantrieb Maß der Dinge.

Zu Beginn des Besuchs stand eine „Vorlesung“ von Prof. Dr.-Ing. Andreas Paa und einigen Teammitgliedern, die uns die Wettbewerbskriterien und ganz besonders die grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten für die Konstruktion und den Bau eines Fahrzeugs erläuterten. Beeindruckend und erstaunlich, was alles bedacht, am Computer berechnet und simuliert werden muss, bevor das erste Blech geschnitten und der erste Schweisspunkt gesetzt werden kann! Immer mit dem Ziel, die optimalen Parameter zu ermitteln – bis hin z.B. den Werten für jedes einzelne Rad in unterschiedlichen Fahrzuständen oder die Konzeption und den Bau der am besten geeigneten Akkus.

Im Anschluss an die Theorie ging es dann in den Werkstattbereich des OWL-Racing-Teams. Dort konnten wir das derzeit noch aktuelle Fahrzeug aus 2023 wie aber auch die Vorgängermodelle ausgiebig besichtigen. In der exzellent ausgestatteten Werkstatt fertigen und bauen die Studierenden möglichst viele Komponenten des Rennwagens selbst. Zugekauft werden Bauteile nur dann, wenn das vom Aufwand und den Kosten her günstiger ist.

Bei näherer Betrachtung der Rennwagen muten einige Detaillösungen zunächst vielleicht etwas „archaisch“ an, sie sind aber immer auf die Wettbewerbsanforderungen und reine Funktionalität konstruiert. Es handelt sich eben um Konzeptfahrzeuge, mit denen das OWL-Racing-Team in den letzten Jahren schon sehr gute vordere Plätze erreichen konnte.
Nicht ganz ernst gemeint war wohl der Hinweis, dass die Aerodynamik-Bauteile natürlich zuallererst bestmögliche Wirkung haben müssten – sie müssten aber auch immer groß genug sein, um alle Logos der Sponsoren und beteiligten Firmen unterbringen zu können.

In diesem Sinne wünschen wir dem OWL-Racing-Team der FH OWL Lemgo weiterhin guten Erfolg und bedanken uns für die eindrucksvolle Präsentation.

Zum Schluss noch eine Erkenntnis aus dem Besuch:
Die Gesetze der Physik gelten für alles und jedermann. Auch wenn auf Straße oder Rennstrecke immer wieder versucht wird sie zu überwinden, endet das im glimpflichsten Fall im Graben oder Kiesbett!

Veranstaltungen

am: 22. Juni 2024
um: 9.30 Uhr
was: ADAC Parcours Racing

Monatsversammlung

am: 04. Juni 2024
um: 19.30 Uhr
wo: Plantagen-Eck in Heidenoldendorf

Oldtimer-Stammtisch

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Soziale Medien

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